Bist du nicht der Kakao Mischa?

 

Heute teile ich mit dir die persönliche Geschichte einer Liebesbeziehung.  

Es handelt sich um die Beziehung zwischen Mischa und Kakao Mischa.

Denn weißt du, vor meiner Reise mit Kakao, da war ich bereits ein Mischa. Man nannte mich den Beton Mischa, den Karten Mischa und manchmal war ich auch der Ein Mischa. Ansonsten war ich einfach Mischa.

"Hihi, haha" wirst du dir vielleicht denken, ähnlich wie meine Spießgesell:innen damals. Deswegen war es naheliegend, dass mit meinem Entschluss misch dem Kakao widmen, aus mir der Kakao Mischa wurde.

Oder?

Ich ernte, was ich säe.

So schenkte ich meiner Vision den Raum, mich voll und ganz einzunehmen. 
Ich las, sprach, trank, träumte und atmete Kakao. Es fühlte sich so gut an, diese eine Sache gefunden zu haben und komplett in ihr aufzugehen.
Mit ihr zu verschmelzen.
Wohin ich auch ging, ich ging mit Kakao, erzählte von ihr und stellte mich in ihren Dienst.
Was einst mein Bankkonto war, wurde ihres. In vollstem Vertrauen, dass dieser heilige Baum nur Früchte tragen konnte, wenn ich ihm alles, inklusive mir, opferte.
 
Vielleicht merkst du, was sich da anbahnt...

Ich ging dermaßen in meiner Vision auf, sodass ich vergaß zu essen, zu schlafen oder mich selbst zu spüren. Ich fühlte misch als Kanal, der lediglich funktionieren müsse. Eine Leitung, die stark und dicht genug zu sein braucht, um Mama Kakao durch sich durch und in die Welt fließen zu lassen.
 
SO NICHT.
 
Sprach das Universum aka Gott und beschenkte mich mit der Erfahrung mein Ziel zu erreichen und dennoch nicht erfüllt zu sein. 
 
Und erst mit der Gewissheit, dass Kakao Mischa weiter existiert, auch wenn Mischa kurz Pause macht, konnte aus der Einheit wieder Polarität entstehen. Denn ich erkannte dank Kakao Mischa, welch Geschenk es ist, Mischa sein zu dürfen.
 
Ich erkannte, dass Kakao ebenso Kanal sein durfte für Misch,
wie ich für Sie.
 
Und erst, als ich im Yang das Yin fand entstand der Fluss. Wie zwei Krüge, die abwechselnd in einander gießen, wissentlich, dass sie wieder gefüllt sein werden und damit wieder in der Lage zu geben.
 


So saß ich also.

Vor dem Kakao Truck auf dem Festival in trauter Zweisamkeit mit meiner geilen Goddess und speiste genüsslich meine Falafel, als sich kakao-dürstige Seelen näherten. 

Ich spürte direkt die Aufmerksamkeit auf mir und war nicht überrascht, als ich unvermittelt angesprochen wurde.

"Du bist doch der Kakao Mischa, oder?"

Anka und ich machten uns bereit zu gehen, da uns wieder bewusst wurde, dass der Raum, in dem wir uns befanden, Kakao Mischa gewidmet war. Es galten andere Regeln und Gepflogenheiten. Und genauso, wie mein Falafel Wrap, war ich auf dem Präsentierteller.

Bin ich wirklich der Kakao Mischa?

"Manchmal."

antwortete ich leise und wir verließen das Szenario.

Manchmal schlüpfe ich in diese Rolle
und manchmal entscheide ich mich dafür, es nicht zu tun.
Manchmal bin ich einfach Mischa.
Und manchmal weiß selbst der nicht,
wer er eigentlich ist.

Welch' wunderschönes Rätsel
mit der Zeit sich lüftet - Schicht für Schicht.

Und mit jeder neuen Ebene,
sich ganz anders bricht das Licht.

Bis zum notwendigen Ende,
an dem ich werde - wieder Licht.
 

Danke für deine Zeit,
Dein Mischa

Altes Bild von @groetsch.beate - Danke für die tolle Zusammenarbeit!
verfasst von Mischa Levit

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